Ostern à la Russe

Orthodox Ostern zählt zu den wichtigsten religiösen Feiertagen im Land. Sogar das Wort „Sonntag“ heißt auf Russisch „Woskresenie“ und bedeutet wortwörtlich  übersetzt „Auferstehung“.  Es soll den Christen in Russland an Auferstehung Christi s das ganze Jahr erinnern.

Auf hoppelnde Häschen werden Sie aber in der russischen Tradition vergeblich suchen. Das Ei und „Paskha oder Kulitsch“ (Osterkuchen aus der süßem Hefeteig mit Rosinen, Nüssen und kandierten Früchten, das auf der oberen Teil glasiert ist) kriegen den ganzen Ruhm.  Dieses Lebenssymbol wird an den Oster-Tagen  ganz besonders geschmückt.

Im „Eierdekor“ sind grundsätzlich drei verschiedene Arten bekannt:  kraschenki (in der Zwiebelschale oder Lebensmittelfarbe gekochte Eier), drapanki (gekochte Eier mit Schnitzornament) und pisanki (prächtig bemalte Eier, manche sind richtige Kunstwerke).

russische Osterdekoration

Ostern à la Russe

Sogar die russische Zarenfamilie würdigte nicht nur Ostern, sondern auch das Ei. So entstanden 52  prunkvolle Fabergè-Ostereier, die der Zar Alexander III. seiner Gattin schenkte und nach seinem Tod übernahm sein Sohn und Nachfolger Zar Nikolaus II. diesen Brauch, und erfreute damit seine Mutter und seine Frau. Heutzutage schenkt man kleine Schmuckanhänger  in Eierform  an seinen Liebsten.

Die russische Tradition hat auch Kinder nicht vergessen und bietet ein paar Spielalternativen als Ersatz für den Osterhasen. Sehr beliebt sind Eierrennen und Eierplatzen.

Bei Eierrennen geht es um den besten Weitschuss und bei dem Eierplatzen gewinnt derjenige, deren Eischale alle Schlagattacken überlebt hat.

Sehr wichtig für den Osterbrauch ist die festliche Tisch-und Hausdekoration. Ostereier und „Kulitsch“ haben hier eine zentrale Rolle. Sie sind oft von den Artikeln der Volkskunst  umgeben.

Und hier ist unsere kleine Zusammenstellung zum Ostern:

russische Osterdekoration

 

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